Festgottesdienst zum Patrozinium St. Felix und Regula
Begrüssung von Martin Stewen, Pfarradministrator
Sonntag, 13. September 2026, 10.00 Uhr
anschliessend Apéro mit musikalischer Umrahmung durch die Buäbä-Band aus Zürich, im Pfarreisaal

Vorstellung Martin Stewen
Ich, Jahrgang 1970, bin in Essen im deutschen Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen, mitten in der Zeit des Strukturwandels "vom Kamin zur Clud", von der einstigen wichtigen deutschen Industrieregion hin zu Dienstleistungs- und Technologiezentren aller Art. In meiner Heimatpfarrei haben mich die Ministranten und die Pfadfinder geprägt. 1995 habe ich an der Theologischen Fakultät der Ruhr-Uni Bochum mein Studium beendet. Während der Studienzeit hat mein studentischer Brotjob in der Krankenpflege seine Spuren und Prägung hinterlassen: Daraus wurde mein Dissertationsprojekt, das 2007 an der Uni Fribourg seinen Abschluss fand. 1997 trat ich in den Dienst als Seelsorger unserer Diözese Chur ein - seit 2001 bin ich als katholischer Priester im Bistum Chur unterwegs. Die Erfahrungen eines ehemaligen Kommilitonen, der die deutschsprachige katholische Gemeinde in Hongkong geleitet hat, liessen mich wissen: "Ich will auch mal weg." - Von 2015 bis 2020 war ich als Fidei-Donum ("Missions")- Priester im Apostolischen Vikariat Südarabien (Emirate, Oman, Jemen) tätig. Eine herausfordernde Kirche, nochmals ganz anders als die des Ruhrgebiets oder des Kantons Zürich.
Seit 2020 bin ich zurück im Kanton Zürich. Hier habe ich zunächst in meiner ehemaligen Vikariatsgemeinde St. Peter und Paul in Zürich Aussersihl gearbeitet. Zudem war ich in den vergangenen fünf Jahren als Synodalrat, als Mitglied der Exekutive der Körperschaft der Katholischen Kirche im Kanton Zürich für die Migrantenpastoral zuständig. Nach einer anschliessenden Zeit im Bereich von Wissenschaft und Weiterbildung an der Universität Bern komme ich nun sehr gerne nach Thalwil. Ich freue mich darauf, Ihnen und euch begegnen zu dürfen und miteinander Kirche vor Ort zu leben. Martin Stewen, Pfarradministrator
Patrozinium St. Felix und Regula
Die Zürcher Stadtheiligen Felix und Regula verbinden usn mit den christlichen Wurzeln unserer Region und laden zugleich ein, über die Bedeutung ihres Zeugnisses für unsere Zeit nachzudenken. Die Legende erzählt von zwei Geschwistern, die christlich lebten. In der Verfolgung blieben sie ihrem Glauben treu: Christus ist stärker als Gewalt, Angst und Tod.
Felix und Regula suchten weder Streit noch Leiden. Sie begegneten dem Zwang nicht mit Hass oder Gewalt, sonder mit Standhaftigkeit und Vertrauen. Sie folgten ihrem Gewissen und liessen sich nicht vom guten Weg abbringen. - Trägt unser Glaube nur, wenn alles einfach und bequem ist oder hat er zu tun mit Mut, Klarheit und Haltung?
Unser Patrozinium ist ein Fest der Hoffnung und der Freude. Kein Mensch fällt aus der Hand Gottes. Und das Leben in Christus ist stärker als alles, was uns bedroht. Felix und Regula erinnern uns daran, dass Kirche nicht allein von Gebäuden und Tradition lebt, sondern von Menschen, die ihren Glauben liebevoll und mutig im Alltag leben.
Wir freuen uns auf den festlichen Gottesdienst und die Begrüssung unseres Pfarradministrators Martin Stewen mit Apéro. Dort erwartet uns eine musikalische Überraschung mit den "Sechs vom Foifi" aus St. Josef, Zürich.





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