Kirchenglocken: Zeichen des Mitgefühls
- Mike Qerkini

- 2. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
„Setzen wir ein Zeichen!“ – Gemeinsames Glockengeläut im Gedenken an die Opfer von Crans-Montana.

Heute Abend läuten die Kirchenglocken im Bistum Chur gemeinsam mit jenen des Bistums Sitten im Gedenken an die Opfer und Betroffenen des tragischen Unglücks von Crans-Montana. Mit diesem Zeichen des Mitgefühls und der Solidarität bittet Bischof Joseph Maria alle Pfarreien des Bistums:
„Lasst uns gemeinsam die grosse Kirchenglocke läuten – heute Abend um 18 Uhr für zehn Minuten.“
In einer Medienmitteilung bekundet auch die Schweizer Bischofskonferenz ihre tiefe Verbundenheit mit den Menschen im Wallis: Nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana in der Nacht auf den 1. Januar, bei dem über vierzig Menschen ums Leben kamen und zahlreiche weitere verletzt wurden, solidarisieren sich die Schweizer Bischöfe mit den Opfern, ihren Angehörigen sowie allen von diesem Unglück betroffenen Menschen. Die Bischofskonferenz ruft die Diözesen der Schweiz dazu auf, sich dem Glockengeläut der Diözese Sitten anzuschliessen.
Bischof Joseph Maria folgte dieser Einladung ohne Zögern. So sind auch wir eingeladen, im Gebet zusammenzustehen – gemeinsam und vereint.
Unsere grosse Kirchenglocke wird heute zehn Minuten um 18.00 Uhr während der eucharistischen Anbetung (17.45–18.20 Uhr) läuten. Um 18.30 Uhr feiern wir die Eucharistie. In dieser Feier und im gemeinsamen Gebet gedenken wir der Opfer und beten für ihre Angehörigen.




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