Pfarreifest
- Felix Zgraggen

- vor 7 Stunden
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Wo viele zusammenkommen, ist schon heute das Paradies
Manche Feste sind schön. Andere bleiben in Erinnerung. Das diesjährige Kirchweihfest gehörte eindeutig zur zweiten Kategorie.

Nach Tagen voller Regen und Kälte zeigte sich der Himmel an diesem Wochenende von seiner freundlichsten Seite. Bei sommerlichen Temperaturen füllte sich der Pfarreigarten schon am Nachmittag mit Menschen. Kinder tobten auf der Hüpfburg, liessen sich schminken oder spielten mit der Jubla unter den Bäumen im Schatten. Überall wurde gelacht und gespielt.
Impressionen vom Kinderprogram der Katechetinnen und der Jubla vom Nachmittag (Fotos: Anna Barbara Müller):
Wer an diesem Tag durch den Pfarreigarten ging, spürte schnell: Hier geht es um mehr als ein Festprogramm. Hier wurde sichtbar, was möglich wird, wenn viele Menschen ihre Fähigkeiten, ihre Zeit und ihre Freude miteinander teilen.

Unter der Gesamtverantwortung von Hauswart und Sakristan Massimiliano und dank des Einsatzes unzähliger Freiwilliger entstand ein Fest, das kaum schöner hätte ausfallen können. Blauring und Jungwacht halfen mit, viele weitere Ehrenamtliche standen an Grill (Kolpingfamilie), Buffet und Getränkeständen. Sämtliche Grillwürste fanden ihre Abnehmer, die frische Lasagne war aufgegessen, und auch das Kuchenbuffet war am Ende vollständig leergeräumt.
Besondere Farbtupfer setzte auch die Kalabrien-Reisegruppe, die erst wenige Tage zuvor von Pfarreireise zurückgekehrt war. Viele trugen ihre gelben Mützen und wurden sofort erkannt. Die Freude über die gemeinsam verbrachte Woche war wieder spürbar und verlieh dem Fest eine zusätzliche Herzlichkeit.
Für einen besonderen musikalischen Moment sorgte Elisabeth aus dem Allgäu, die eigens angereist war und mit ihrem Alphornspiel klingende und berührende Akzente setzte. Daneben erfüllten die Stimmen der Kinderchöre Thalwil unter die Leitung von Gabriela Schöb und Erika Weiss-Wichert die Kirche und zogen zahlreiche Familien an.
Noch im Gottesdienst sagten wir unserer Katechetin Marisa Carosella, die uns per Ende Schuljahr verlässt und sich auch für die Ministranten sehr eingesetzt hat, Danke. Und Sarah Berlinger hat auch unsere neue Jugendarbeiterin Barbara Graffy vorgestellt.
Ebenso wurden vier scheidende Mitglieder der Kirchenpflege geehrt. Mit grossem Dank wurden Kirchenpflegepräsident Marcel Bischof, Claudine Pool, Franca Schmidlin und Marianne Rauch persönlich gewürdigt. Während vieler Jahre haben sie Verantwortung übernommen und die Entwicklung der Kirchgemeinde entscheidend mitgeprägt. Für Marcel Bischof wurde sogar ein eigenes Lied komponiert: "Der Mann für alle Fälle".
In seiner Predigt erinnerte Pfarradministrator Mike Qerkini daran, dass Gott seine Kirche nicht auf perfekten Menschen aufbaut. Schon die ersten Jünger seien alles andere als makellos gewesen. Entscheidend sei nicht Perfektion, sondern die Bereitschaft, sich in den Dienst einer grösseren Sache zu stellen.Vielleicht war genau das die eigentliche Botschaft dieses Tages.
Solche Feste entstehen nicht von selbst. Sie werden möglich, weil Menschen Anpacken, mithelfen, organisieren, backen, aufbauen, musizieren, servieren und füreinander da sind. Und vielleicht ist das der Grund, weshalb viele Besucherinnen und Besucher am Abend mit einem zufriedenen Lächeln nach Hause gingen: Weil für ein paar Stunden etwas von jener Gemeinschaft spürbar wurde, die uns als Verheissung geschenkt ist.
Ein kleiner Vorgeschmack auf das Paradies – mitten im Pfarrgarten.
Text: Sabine Zgraggen
Foto-Sammlung Anna Barbara Müller:
Foto-Sammlung Sabine Zgraggen:






































































































































































Ein Wahnsinnsfest - herzlichen Dank allen, die dazu beigetragen haben!