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Darstellung des Herrn

Fest des Lichts und der Nähe

 

Mit dem Fest «Darstellung des Herrn» fand am Wochenende der Weihnachtskreis seinen inneren Abschluss – und zugleich öffnete sich ein weiter Horizont für das neue Jahr. Der Name «Darstellung des Herrn», ist etwas sperrig. Was soll man sich heute darunter vorstellen?

 

Pfarrer Mike nahm in seiner Predigt die biblische Szene im Tempel in den Blick: den alten Simeon und die Prophetin Hanna, zwei Menschen aufgrund ihres Alters mit schon schwachen Augen aber offenen Herzen. Sie erkennen das Wesentliche in dem kleinen Kind, zur Überraschung seiner Eltern. Dafür haben sie ein Leben lang die Tora studiert, gebetet und gewartet. Nicht etwa Macht oder Stärke machen für sie Gott sichtbar, sondern dieser kleine, bescheidene Moment, als Maria und Josef Jesus bringen.

 

Der greise Simeon kann nicht anders als freudig rufen (Lukas 2,29-32):

 

"Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.

Denn meine Augen haben das Heil gesehen,

das du vor allen Völkern bereitet hast,

ein Licht, das die Heiden erleuchtet,

und Herrlichkeit für dein Volk Israel

 

Diese Perspektive durchzog die ganze Feier. Gott wirkt nicht fern und erhaben, sondern mitten im Alltag, mitten im Unscheinbaren, mitten im Leben ganz unterschiedlicher Menschen: Kinder, Jugendliche, Familien, Kranke, Alte. Niemand ist bei Gott zu klein, niemand zu gebrochen, niemand zu unbedeutend. Gerade das Zerbrechliche wird zum Ort seiner Nähe. Am «Tiefpunkt» kehrt sich ein Schicksal mit Gottes Hilfe zum Guten!

 

Besonders spürbar wurde dies auch nach der Messe im Blasius-Segen, zu dem jeder persönlich nach vorne kommen konnte. Eingebettet im Licht langer Kerzen, die in der Nähe des Kopfes flackern. Ein Moment spürbarer Nähe: ein persönlicher Segen für Leib und Seele, für Hals, Atemwege, gegen Krankheit und alles, was Menschen gerade belastet. Viele liessen sich am Samstag und Sonntag bewusst diesen Zuspruch Gottes schenken.

 

Die zahlreichen gesegneten Kerzen, kunstvoll von Sakristan Massimiliano auf den Stufen des Altars arrangiert, wurden zum starken Zeichen: Christus ist das Licht, das nicht blendet, sondern wärmt – ein Licht, das wir ins neue Jahr mitnehmen dürfen.

 

Feierlich und zugleich sehr nahbar wurde der Gottesdienst durch das gemeinsame Wirken von Pfarrer Mike, Diakon Felix, Lektorin Anna-Barbara, zwei aufmerksam dienenden Ministranten, unserem fröhlich aufspielenden Organisten Andreas, und einer mitgehenden Gemeinde, zur Freude. Christus stand in der Mitte – als Hoffnung, die uns trägt.

 


👉 Ausblick: Am Montag, 2. Februar, startet um 19.30 Uhr wieder die Filmreihe The Chosen. Gemeinsam 45 Minuten eine Folge sehen, danach 30 Minuten angeleiteter Austausch. Eine Einladung, Jesus näher kennenzulernen – als Wegbereitung auf Ostern hin. Einfach vorbeikommen!

 

 Fotos und Text: Sabine Zgraggen

 


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